Zutaten
- 500 g Mehl (doppelgriffig, z.B. Wiener Grießler)
- 5 Eier
- Wasser
- Salz
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und alle Eier darüber aufschlagen. Zunächst 150 ml Wasser hinzufügen und sodann verrühren, bis das Mehl nicht mehr sichtbar ist. Der Teig ist fertig, wenn er unter Reißen vom Rührlöffel tropft; falls er zu dick ist, mehr Wasser hinzufügen und weiterrühren, jedoch nicht länger als nötig. In einem Topf leicht gesalzenes Wasser erhitzen, eine Portion Teig in den Spätzlehobel streichen. Sobald das Wasser kocht, den Teig in das Wasser hobeln und die Spätzle ca. 3 min bei etwas reduzierter Hitze kochen lassen, dabei wachsam bleiben, das Wasser kocht gerne über. Die Spätzle mit einem Schaumlöffel herausnehmen, in ein Sieb geben und kalt abschrecken. Auf diese Weisen den ganzen Teig verarbeiten. Kurz vor dem Servieren die Spätzle kurz in etwas Butter braten und salzen.
TIPP: Nach Meinung des Autors ist der Spätzlehobel der Presse gegenüber nicht nur komfortabler in der Verwendung, sondern liefert auch die ansprechenderen Ergebnisse. Insbesondere ist der Spätzlehobel von Tupper zu empfehlen.
Variation: Für grüne Spätzle 250 g gehackten TK-Spinat auftauen lassen und zu der Mehl-Eier-Mischung geben, die Wassermenge entsprechend reduzieren. Auch Bärlauch und Liebstöckel können verwendet werden, von beidem ist ein Bund ausreichend.
Variation: Falls weder Hobel noch Presse zur Hand sind, können die Spätzle auch nach alter Großmütter Sitte geschabt werden.